"Gäste zum Frühstück "

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"Gäste zum Frühstück "

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Ankunft bei Regen und Schnee in Sneek. Wir sind aber guter Dinge und lassen uns von diesem kleinen Wintereinbruch nicht beirren. Alexander übergibt uns das Schiff und wir legen um 14 Uhr ab. Unser Ziel für heute ist Joure. Wegen einer Segelregatta auf dem Sneekermeer, die wir ganz ..

Reisverslag-SchneiderCaegh-08-040.jpg Reisverslag-SchneiderCaegh-08-045.jpg Reisverslag-SchneiderCaegh-08-047.jpg Reisverslag-SchneiderCaegh-08-055.jpg Reisverslag-SchneiderCaegh-08-032.jpg Reisverslag-SchneiderCaegh-08-029.jpg Reisverslag-SchneiderCaegh-08-012.jpg Reisverslag-SchneiderCaegh-08-015.jpg Reisverslag-SchneiderCaegh-08-017.jpg Reisverslag-SchneiderCaegh-08-020.jpg Reisverslag-SchneiderCaegh-08-003.jpg

Ankunft bei Regen und Schnee in Sneek. Wir sind aber guter Dinge und lassen uns von diesem kleinen Wintereinbruch nicht beirren. Alexander übergibt uns das Schiff und wir legen um 14 Uhr ab. Unser Ziel für heute ist Joure. Wegen einer Segelregatta auf dem Sneekermeer, die wir ganz weitläufig umfahren, verpeile ich die Einfahrt in den Noorder Oudeweg und lande im Goudsekop. Kommt davon, wenn man die betonnten Fahrwege auf eigene Faust verlässt und meint, dass der eigene „Bio-Kompass“ auch gut ist. Nach etwa einer halben Stunde Orientierungslosigkeit wegen unsichtigem Wetter treten wir erst einmal den Rückweg an, um noch einmal von den Landmarken der Sijbesloot aus den Weg in den Noorder Oudeweg zu finden, was dann auch endlich klappt. Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir Joure. Nachdem wir unsere Runde durch die Innenstadt gemacht haben, stellen wir beruhigt fest, dass noch Alles an seinem Platz ist und kehren ein, um uns aufzuwärmen und vor dem Schneetreiben zu entfliehen. Bei einem Glas Wein simulieren wir, wie es die nächsten Tage wohl weitergeht. Schulterzuckend beenden wir den Tag und vereinbaren, dass wir uns doch nur überraschen lassen können.

Dienstag 25.3.08
In der Nacht wurde es schön kalt (0° C) und es  hat geschneit. Nach dem Aufstehen fühlen wir uns die ganze Zeit schon beobachtet und bemerken dann nach einer Weile, dass sich Gäste zum Frühstück eingeladen haben, die uns schon die ganze Zeit durch die Scheiben erwartungsvoll anglotzen. Die Entendame und ihr Mann warten ganz beharrlich am Ufer und nehmen ihren Brotkanten sogar direkt aus unserer Hand. Als ihr Kropf sichtbar voll war, legen sie sich ganz zufrieden hin und wir können dann auch endlich unser Frühstück einnehmen.

Da es ziemlich windig ist und es immer wieder schneit, warten wir mit der Abfahrt  bis etwa 11.30 Uhr , obwohl wir schon längstens auf dem Weg nach Heeg sein wollen.

Während der Fahrt durch die Zijlroede und Oudeweg in den Langweerder Wielen und den Janesloot ist das Wetter ganz in Ordnung, aber ziemlich windig, so dass die Segler mit ihren Polyvalken und anderen Segelbooten das Groß im ersten Reff haben und meist nur mit Sturmfok fahren. Nach der Einfahrt in den Johan Friso Kanaal (Jeltesloot) schneit es schon wieder so stark, dass der Scheibenwischer seine Not hat, die Scheibe frei zu halten. Entgegenkommende Schiffe sind oft erst ab einer Entfernung von 20 Metern zu erkennen und die Scheiben ohne einen Wischer schneien sogar ganz zu. Aber was soll`s, wir sitzen ja im Trockenen. Um 14.30 Uhr kommen wir endlich in Heeg an und können uns in Veenstras Vishal an einer sehr leckeren Portion Kibbeling erfreuen. Nachdem wir uns gut gestärkt fühlen, treten wir die Weiterfahrt an. Endziel für heute ist Stavoren. Auf dem Heegermeer briest der Wind schon wieder so stark auf, dass das Schiff kräftig in den Wellen stampft und die  Gicht nur so über uns zusammen schlägt. So kämpfen wir uns zusammen mit der Caegh durch das Heegermeer, Fluessen, und De Oorden. Nach der Einfahrt in den Morra legt sich der „Seegang“, obwohl der Wind nicht nachgelassen hat. Auf der Vorbeifahrt am Jachthafen Galamadammen halten wir vergebens nach einer Brücke Ausschau, die auf meiner Karte eingezeichnet ist, da wir erwarten, aufstoppen zu müssen und auf die Durchfahrt zu waten. Aber die Brücke kommt nicht und so ganz zufällig bemerken wir, dass die Straße, welche über die Brücke führt, im Erdboden verschwunden ist, und wir auf einem Aquädukt die Straße überqueren. Hätte ich mal die Karte von Alexander genommen..

Um 18 Uhr erreichen wir Stavoren. Festmachen, Tee trinken und Füße hoch bei erneut einsetzendem Schneefall.

Mittwoch, 26.3.08
Nach einer herrlich ruhigen Nacht verlassen wir um 10 Uhr Stavoren. Heute möchten wir Lemmer erreichen. Also nehmen wir den Weg durch Morra, de Oorden, Fluessen und Heegermeer. Das Wetter ist heute wesentlich besser und wir können sogar wegen dem Sonnenschein die Heizung an Bord ausschalten. Um 13 Uhr halten wir in Woudsend an der Brücke direkt vor dem Kaffee Wassersport und genießen Kaffee und Kuchen bei herrlichstem Sonnenschein. Weiterfahrt um 14 Uhr durch Nauwe Wijmerts in den Johan Friso Kanaal, Prinses Margriet Kanaal, Koevoerde und de Groote Brekken. In Lemmer kommen wir um 16 Uhr an und machen kurz vor der Zijlroedebrug auf dem Kanal am Jachthafen fest. Zum Abend erkunden wir die herrlich anzusehende Altstadt von Lemmer.

Donnerstag, 27.3.08
Herrlicher Sonnenaufgang mit „ Frühstücksgästen“. Ob uns die beiden Enten aus Joure etwa gefolgt sind? Auf jeden Fall glotzen die Beiden ebenfalls so ungeniert durch die Scheiben, bis sich endlich einer von uns erbarmt, das Frühstück zu machen. Um 9 Uhr legen wir ab und fahren durch Groote Brekken, in den Follega Sloot in das Tjeukemeer. Hier genießen wir die ständige Patrouille eines einzelnen Kormorans. Dieser taucht vor dem Bug ab, achtern nach etwa 15 Metern wieder auf, fliegt auf Deckshöhe am Schiff vorbei, lässt sich 15 Meter vor dem Schiff fallen, taucht wieder ab und so weiter. Und das macht er fast eine ganze Stunde. Wir können uns vor Lachen kaum noch halten, da seine Aktion den Eindruck erweckt, dass er dieses Kunststück nur für uns macht, und er jedes Mal, bevor er abtaucht noch einmal nachsieht, ob wir ihn auch beobachten.

Über den Scharster of Nieuwe Rijn in den Langweerder Wielen und Oudeweg in den Noorder Oudeweg. Weiter durch Goingarijpsterpoelen und Meinesloot nach Akkrum. Hier wollen wir eigentlich eine Pause machen und Essen gehen, aber die Anleger im Passantenhaven bieten nicht genug Platz um anzulegen. So fahren wir dem Kanal folgend einmal um Akkrum herum und können zum ersten Mal auf dieser Tour Brückengeld zahlen. Die Brückenwärter lassen hierfür von ihren Fenstern aus an einer Angel einen Holzclog herunter, in den man beim Passieren seine „Gebühr“ entrichtet. Wir setzen unsere Fahrt durch den Zeijlroede; Birstumerrak, Douwe Tjeerdsrak, Graft, Wide of Peanster Ee, Pik- Meer bis nach Grou fort. Nach einem kurzen Aufenthalt fahren wir durch den Prinses Margriet Kanaal, Sneekermeer und Houkesloot bis wir den Charterhafen von Wetterwille um 18 Uhr erreichen. Nach dem Festmachen fahren wir mit dem PKW in das Zentrum von Sneek , welches wir zu Fuß erkunden. Nach einem sehr ausgiebigen Abendessen im Restaurant Onder der Linden beschließen wir den Abend und unseren Törn bei einem Glas Wein an Bord der Caegh, mit der wir in den vergangenen Tagen sehr viel schöne und interessante Dinge erlebt und gesehen haben und die uns ganz zuverlässig zu jedem Ziel gebracht hat. 

Ein ganz besonderes Dankeschön nochmals an Alexander, der uns ganz gelassen und ohne großes Aufhebens zu machen bei einem eigens verursachten Problem mit der Bordtoilette geholfen hat.

Periode: Montag 24 März bis Donnerstag 27 März 2008
Jacht: Sneek - Joure - Heeg - Stavoren - Woudsend - Lemmer - Grou - Sneek
Route: Curtevenne 850 AK Caegh

Familie Schneider aus Bendorf

Karte Friesland, Niederlande

Yachtcharter Wetterwille
hat ihren Firmensitz in Terherne
“Insel in den Friesischen Seen”

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