Torfroute Friesland - 115 Km - 1 Woche

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Torfroute Friesland - 115 Km - 1 Woche

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Bereits im 16. Jahrhundert begann man mit dem Bau von Kanälen für die Torfschifffahrt. Ein weit verzweigtes Netzwerk von Kanälen machte es möglich, dass die Torfskipper ihre Fracht in den Westen des Landes befördern konnten. Über diese Wasserwege führt die Torfroute durch Südost- Friesland.

Motorboote bis 3,30m Durchfahrtshöhe. Diese Route ist nicht geeignet für Anfänger. 

Öffnungszeiten 15 Mai - 15 September

Terherne, Akkrum, Oldeboarn, Gorredijk, Donkerbroek, Oosterwolde, Olderberkoop, Echtenerbrug, Scharsterbrug, Langweer, Joure, Terherne.

Bereits im 16. Jahrhundert begann man mit dem Bau von Kanälen für die Torfschifffahrt. Ein weit verzweigtes Netzwerk machte es möglich, dass die Torfskipper ihre Fracht in den Westen des Landes befördern konnten. Über diese Wasserwege führt die Torfroute durch Südost- Friesland, den westlichen Teil von Drenthe und zum Kopf von Overijssel.

Verbindungspunkt

Die Linthorst Homanschleuse und die nahe gelegene Driewegschleuse stellen die Verbindung zu den Fahrwassern von Nordwest-Overijssel her. Damit eine flotte Durchfahrt garantiert werden kann, macht das Schleusenpersonal über fünf bis sechs Wochen während der Hochsaison an der Linthorst Homanschleuse keine Pausen. Deshalb kann man ab dem Tjeukemeer, ab Wolvega und von Heerenveen schnell passieren. Die Driewegschleuse ist ein schöner Ort für einen Zwischenstop. Genießen Sie die Aussicht oder erforschen Sie das Naturgelände “Brande Meer“. Direkt vom Boot aus gelangen Sie in das Naturschutzgebiet “Rottige Meenthe“.

Wald und Heide

Auch an anderen Orten lädt die Natur zum Verweilen ein. Beinahe endlose Spaziergänge oder Radtouren sind im Drents-Friese Wald bei Appelscha, in den Wäldern rund Oranjewoud und im Naturreservat “Dellebuursterheide“, in der Nähe von Oldeberkoop möglich. Etwas weiter oberhalb befindet sich “Het Katwijlker Schar“, ein schönes Waldgebiet, wo Schottische Hochlandrinder grasen.

Zugangsmöglichkeiten

Die Torfroute hat zahlreiche Brücken und Schleusen, oft mit schönen Häusern für die Schleusenwärter. Viele kleine Brücken müssen durch die Bootsbesatzungen selbst bedient werden. Bei größeren Brücken stehen Brückenwächter bereit. 

Die Turfroute erreichen Sie durch eine der drei Zugangsschleusen Appelscha, Oudehorne oder Gorredijk. Ihr Boot darf nicht länger als 28 und breiter als 5 Meter sein, die Höhe darf 3,30m und der Tiefgang 1,10m nicht überschreiten. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 6 km/h.

Um dieses Fahrwasser instand zu halten und zu vermeiden, dass an jeder Brücke oder Schleuse das „Klompgeld“ bezahlt werden muss, wird ein einmaliger Betrag  von  €15,00  erhoben. Die „Eintrittskarte“ erhalten Sie nur bei der Schleuse Gorredijk, der Damsluis bei Appelscha und der Schleuse I bei Oudehorne

Tipps für unterwegs - Fahrend durch Wald, Weide und Heide

Das andere Friesland, mit Wäldern, Torfkolonien und Heidefeldern: Das ist der südöstliche Teil der Provinz. Die Torfroute verbindet dieses Gebiet mit West-Drenthe und mit dem Kopf von Overijssel. Zudem passiert man vier prächtige Nationalparks. Namentlich sind dies der “Drents-Friese Wald“, das “Dwingelerveld“, “De Alde Feanen“ und “De Weerribben“. Der Name dieser Route verweist auf die Vergangenheit, als Herren von Stand und Ehre, sogenannte Moorbarone, sowie arme Torfstecher das Bild beherrschten. Der Torfhandel machte einige vornehme Familien Frieslands steinreich. Als Erbe haben sie Landgüter mit prächtigen Gärten und Parkanlagen hinterlassen. Beispielsweise in Bakkeveen, Oldeberkoop, Beetsterzwaag und Oranjewoud.

Die kurze Variante

Die “kleine Torfroute“ misst etwa 70 Kilometer und führt durch Südost-Friesland. Der Törn beginnt auf der Opsterlandse Compagnonsfahrt in Appelscha, einem blühenden Dorf mit Erholungseinrichtungen, dem Freizeitpark “Duinen Zathe“, dem Midgetgolfpark Friesland und dem Historischen Kochmuseum “de Vleer“. Appelscha liegt in unmittelbarer Nähe zum Drents-Friesischen Wald, der flächenmäßig das zweitgrößte Naturschutzgebiet des Landes ist. An der anderen Seite des Kanals liegt das einzigartige “Fochteloërmoor“, eine Art Friesische Savanne die Heimat für Kraniche, Haubentaucher und Vipern ist.

Eine weitere Variante

Richtung Gorredijk fahrend ist in der Ferne das vornehme Bakkeveen zu sehen. Bei den Gärten von Bakkeveen befindet sich ein Aussichtsturm, der eine phantastische Weitsicht ermöglicht. Auf dem Weg nach Gorredijk erstrecken sich die Wälder am Wasser entlang bis hin zum schicken Beetsterzwaag. Mitten in Gorredijk, einem typischen Dorf aus der moorkolonialen Zeit, befindet sich die erste und größte Schleuse an der Torfroute. Wer hier an Land geht, kann sich herrlich in den Thermen von “Saunastate“ entspannen, oder dem Regionalmuseum Opsterland einen Besuch abstatten. Etwas später kommt in der Ferne der markante und schiefe Kirchturm von Aldeboarn in Sicht. Kurz darauf erreicht man das Wassersportdorf Akkrum. Ab hier verläuft die Route über Heerenveen sowie über das malerische Flüsschen Tjonger nach Oldeberkoop. Einige schönen Villen und der Park “Het Molenbosch“ zeugen von einer reichen Vergangenheit.

Über die Grenze

Zurück in Appelscha ist es möglich die Provinzgrenze zu passieren und auf der Drentsche Hoofdfahrt die Reise fortzusetzen. Man durchfährt eine sogenannte “Esdorpenlandschaft“ und gelangt schließlich nach Meppel. Diese “Esdörfer“ sind durch ein uraltes Landbausystem entstanden, wobei die Schafställe eine zentrale Rolle spielten. Über den Wassersportort Zwartsluis geht es nordwärts in Richtung Steenwijk. Unterwegs passiert man das malerische Giethoorn. Von hier aus ist es nicht weit bis in das Naturschutzgebiet “De Weerribben“, wo sich der Otter wieder angesiedelt hat. Von Ossenzijl aus besteht ein Anschluss auf den nördlichen Teil der Torfroute.

Downloads: Karte Turfroute
Karte ansehen in: Google Maps

Karte Friesland, Niederlande

Yachtcharter Wetterwille
hat ihren Firmensitz in Terherne
“Insel in den Friesischen Seen”

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