Veenroute Groningen/Drenthe - 237 Km - 2 Wochen

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Veenroute Groningen/Drenthe - 237 Km - 2 Wochen

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Eine der Tatsachen, die den Veenvaart-Kanal so außergewöhnlich macht, ist dass diese neue Schifffahrtsstraße quer durch den Hondsrug verläuft. Was den Hondsrug so einzigartig macht, ist seine Entstehung während der vorletzten Eiszeit. Das Eis führte riesige Findlinge mit.

Diese Route ist nicht geeignet für Anfänger. Motorboote bis 3,50m Durchfahrtshöhe.

Oosterwolde, Appelscha, Smilde, Assen, Haren, Groningen, Hoogezand, Zuidbroek, Veendam, Stadskanaal, Musselkanaal, Ter Apel, Emmer-Compascuum, Barger-Compascuum, Klazinaveen, Erica, Coevorden, Nieuw Amsterdam, Hoogeveen, Meppel.

Verbindung

Via der Stadt Groningen oder via Meppel in der Provinz Drenthe können Sie diese neue Route erreichen. Diese Route können Sie also mit einander verbinden mit Groningenroute, Torfroute und Overijsselroute. Ideal für 2 wochen Bootscharter.

Eine der Tatsachen, die den Veenvaart-Kanal so außergewöhnlich macht, ist dass diese neue Schifffahrtsstraße quer durch den Hondsrug verläuft. Was den Hondsrug so einzigartig macht, ist seine Entstehung während der vorletzten Eiszeit. Die fast einen Kilometer dicke Eisschicht, die sich vor 370.000 Jahren von Skandinavien aus über die Nordniederlande schob, führte auch riesige Findlinge mit. Von Groningen bis Coevorden zieht sich noch heute eine ‘Narbe’ dieser Naturgewalt durch die Landschaft: der Hondsrug.

Im Zusammenhang mit dem Torfabbau wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert bereits versucht, eine Schifffahrtsstraße durch den Hondsrug anzulegen, allerdings ohne Erfolg. Die Kanalgesellschaft stieß auf eine dicke Schicht aus Geschiebemergel: Eine Mischung aus Kies, Steinen/Findlingen, Sand und Lehm, die das Vorhaben erschwerte. Außerdem hätte der Kanal so hoch gelegen, dass das gewünschte Torfmoor nicht hätte entwässert werden können.

Technische Meisterleistung

Dank neuer Techniken und Maschinen hat es sich im Jahr 2012 jedoch als möglich erwiesen, eine Schifffahrtsstraße quer durch den Hondsrug zu realisieren. Der Höhenunterschied wurde mithilfe einer sogenannten „Koppelschleuse“ im Waldgebiet Oosterbos überbrückt: zwei Schleusen unmittelbar hintereinander. Die Koppelschleuse transportiert Boote fünf Meter höher, auf über 19,5 Meter über NAP. Um Schiffsverkehr in dieser Höhe zu ermöglichen, wurde das Wasser nach „oben“, zwischen die Koppelschleuse und die in einiger Entfernung gebaute Sparschleuse bei Oranjedorp, gepumpt. Würden beide Schleusen gleichzeitig geöffnet, dann läge der dazwischen gelegene Teil der Veenvaart vollständig auf dem Trockenen! Die Sparschleuse verfügt jedoch über eine außergewöhnliche Technik, um einen Teil des Wassers während des Schleusungsvorgangs auf intelligente Art zu speichern. Eine weitere Besonderheit dieser Schleuse ist die Tatsache, dass sie als erste Schleuse in den Niederlanden über Kunststoff-Schleusentore verfügt.

Neues Hochmoor

Beim Graben des neuen Kanals fielen ganze 35.000 Kubikmeter Erde und Geschiebemergel an. Damit wurden an anderer Stelle schützende Kaimauern rund um wertvolle verbleibende Hochmoorgebiete im Oosterbos angelegt. Auf diese Art kann der Boden im Hochmoor wieder feuchter werden, wodurch das Moor – wohlgemerkt sehr langsam – wieder nachwächst und seinen ursprünglichen Charakter zurückbekommt.

Eiszeitweg

Die Findlinge, die beim Graben des Kanals anfielen, wurden am Eiszeitweg entlang abgelegt. Dieser Wander- und Radweg beginnt im Hafen von Oranjedorp und endet im Hochmoorgebiet Berkenrode. Bei besonderen Findlingen entlang des Wegs ist zu lesen, wann und wie sie nach Drenthe gekommen sind, und welche Strecke sie zurückgelegt haben. In einem Garten finden Sie Rapakiwi (Steine aus rotem Granit), einen Aussichtshügel und ein Kletterparcours für Kinder. Diejenigen, die noch mehr über die Eiszeiten und die Vorgeschichte wissen möchten, finden in der Expedition in die Eiszeiten und Prähistorie des Geoparks De Hondsrug, im Hunebedcentrum in Borger, jede Menge Informationen.

Die Erbauer der Hünengräber

Am Rande des Hondsrug haben sich bereits vor gut 6000 Jahren Bauern angesiedelt: Das Trichterbechervolk (genannt nach der Keramikform) ist besser als die „Erbauer der Hünengräber“ bekannt. Die riesigen Findlinge, die sie fanden – manchmal über 20 Tonnen schwer – verwendeten sie für die Errichtung von Grabstätten, in denen sie Verstorbene beisetzten. Viele Mysterien über die Hünengräber wurden bereits geklärt und sind im Hunebedcentrum in Borger dokumentiert. Wissenswertes: Die Ansiedlungen und ihre Verbindungsrouten aus der Zeit der Erbauer der Hünengräber sind teilweise noch zu sehen. Tausende Jahre später befinden sich die Dörfer im Hondsrug-Gebiet in der Nähe dieser alten Routen. 

Karte ansehen in: Google Maps

Karte Friesland, Niederlande

Yachtcharter Wetterwille
hat ihren Firmensitz in Terherne
“Insel in den Friesischen Seen”

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